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Wettkämpfe


Altenburger Seesportnachwuchs in Potsdam erfolgreich
 
Potsdam. Vom Kinder- und Jugendpokal im Seesportmehrkampf kehrten die Starter des Seesportclub Altenburger Land (SCAL) mit guten Ergebnissen zurück. Damit festigten viele Starter ihre guten Positionen in der Rangliste des Deutschen Seesportverbandes, die beim Finale des sog. „Deutschlandcups“ im November in Gotha zum Start berechtigen.
 
In der Gesamtwertung in der Altersklasse U12 Mädchen belegte Michelle Schramm auf Grund ihrer hervorragenden Schwimmleistungen den 2. Platz und festigte damit auch den 2. Platz in der Verbandsrangliste, von welchem sie, bei nur noch einem zu absolvierenden Ranglistenwettkampf im Oktober in Leipzig, nicht mehr zu verdrängen ist. Katja Schöne erreichte einen guten 12. Platz und steht damit auf Platz 10 der Rangliste. Somit hat sie noch berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme am separaten Ranglistenabschlusswettkampf in Gotha, für welchen sich die zehn besten Athleten der Jahresrangliste qualifizieren. In der Mannschaftswertung  der AK U12 belegten Michelle Schramm und Katja Schöne einen verdienten 3.Platz.
 
Lisa Breßgott siegte in einem hart umkämpften Duell mit Friederike Havemann aus Greifswald in der AK U21 und bewahrte sich somit für den letzten Ranglistenwettkampf in Leipzig die Möglichkeit, ihren Gewinn der Ranglistenwertung aus dem Vorjahr zu wiederholen. In der AK U12 Jungen belegte Paul Hanns, in seinen 2. Wettkampf überhaupt, den 22. Platz. In der AK U15 erkämpfte sich Nils Kaiser unter 16 meist älteren Mitstreitern einen hervorragenden 6. Rang und festigte damit seinen 5. Platz in der Rangliste. Karsten Schöne belegte in der AK U21 den 9. Platz. Hervorragend einzustufen ist der 4. Platz von der erst siebenjährigen Hanna Kaiser in der Teildisziplin Schwimmen in der AK U9, die mit dieser Leistung ein Achtungszeichen für die Zukunft setzte. In der Gesamtwertung aller Disziplinen erreichte sie unter 18 Starten einen guten 11. Platz. Die genauen Punktergebnisse und Platzierungen aller Starter des SCAL können hier abgerufen werden.
 
Text: Bernd Böhme
 

Altenburger Segler bei Deutscher Meisterschaft im Pech - "Barbarossa" nach 32 Jahren wieder am Ort der Kiellegung
 

Rechlin. Die Seesportler aus dem Altenburger Land kehrten von den Deutschen Meisterschaften im Zweimaster-Kutter-Segeln aus Rechlin mit einem 37. Platz zurück. 52 Boote waren gemeldet, von denen am Schluss 41 in die Wertung kamen. Auf Grund der Bedingungen und den Defekten an der „Barbarossa“ konnte man mit der Platzierung leben.

Zur Anreise am Freitag wurde die Euphorie jäh gedämpft, als der Wetterdienst wenig Wind für den Samstag vorhersagte. Dafür ist die Barbarossa, die als einziges Boot noch im Originalzustand an den Start ging, nicht Wettkampftauglich. Am Samstag 09 Uhr wurden die Teilnehmer mit Schleppern zum Regattakurs auf die Müritz gezogen, um überhaupt pünktlich am Start zu sein. Doch das nützte nichts, denn es herrschte Flaute. Somit fiel der Zeitplan von vier Wettfahrten ins Wasser. Um 12:30 Uhr wurde dann die erste Wettfahrt bei einer kleinen Brise gestartet und so schlichen die Boote mehr oder weniger über den anspruchsvollen Kurs. Da sich die Bedingungen zur zweiten Wettfahrt auch nicht änderten, hatte die Jury nach 8 Stunden bei brütender Hitze Mitleid mit den Teams und brach ab. Die Barbarossa konnte mit Platz 41 und 39 nicht zufrieden sein, mehr war aber material- und windbedingt nicht drin.

Am nächsten Tag hellten sich die Mienen der Altenburger ein wenig auf, denn der Wind nahm zu und damit auch die Möglichkeit sich zu verbessern. Zur 3. Wettfahrt erwischte die Barbarossa einen guten Start und konnte durch gutes Taktieren einen respektablen 30. Rang einfahren. Das gab Auftrieb für die vierte und letzte Wettfahrt, welche unbedingt beendet werden musste, um für die gesamte Regatta gewertet zu werden. Doch kurz nach dem Start brachen eine Rolle und ein Befestigungspunkt des Vorsegels. Nach dieser Schrecksekunde war das Team froh, dass Niemanden etwas passiert war. Ans Aufgeben dachte indes keiner, man schuf sich provisorische Befestigungen für das Vorsegel und nahm die Wettfahrt wieder auf. Das kostete viel Zeit und es sprang nur 35 Rang heraus.

Zur Siegerehrung durch den Deutschen Seesportverband und durch den Deutschen Marinebund wurde positiv hervorgehoben, dass doch wieder Originalkutter, wie die Altenburger "Barbarossa", bei den Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Man will am Reglement arbeiten um das Wettrüsten der Boote zu beenden und wieder Chancengleichheit herstellen.

Die "Barbarossa" wurde geehrt, da sie 1979 in Rechlin gebaut wurde und erstmalig nach 32 Jahren an ihre Geburtsstätte zurückkehrte. Altenburg startete mit Kutterführer Christian Kotthoff sowie mit den weiteren Crewmitgliedern Matthias Heller, Roger Schneider, Gero und Franko Sojka, Thomas Imbrock und Bernd Böhme.

Text: Bernd Böhme

 

Teilerfolge der Mehrkämpfer des Seesportclub Altenburger Land bei Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Titelverteidigung durch Lisa Breßgott in Einzelkokurrenz

Riesa. Am vergangenen Wochenende wurden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Seesportmehrkampf mit den Teildisziplinen Laufen, Schwimmen, Knotenbinden, Wurfleine-Werfen und Rudern in der Sportstadt Riesa ausgetragen. Der Seesportclub Altenburger Land (SCAL) war in der Altersklasse U12 mit einer Jungen- und einer Mädchenmannschaft mit jeweils 3 Teammitgliedern im Teilnehmerfeld vertreten.

Traditionell wurden zunächst die Einzeldisziplinen absolviert, bevor das Dinghy-Rudern im Team über die Medaillenvergabe entscheiden sollte. In den klassischen seemännischen Landdisziplinen Wurfleine-Werfen und Knotenbinden sicherten sich die Altenburger Mädchen mit Michelle Schramm, Katja Schöne und Hanna Kaiser jeweils den vierten Platz, was auf eine Medaille bei weiteren drei auszutragenden Disziplinen hoffen ließ. Nach dem Crosslauf über 600 Meter rückte die mögliche Medaille für die Altenburger Mädchen etwas in Ferne, da mit durchwachsenen Leistungen nur ein sechster Platz in dieser Teildisziplin errungen wurde. Die letzte Einzeldisziplin, 100 Meter Freistilschwimmen, sollte darüber entscheiden, ob die jungen Starterinnen des SCAL nochmals zu den Spitzen-mannschaften aufschließen würden können. Mit der schnellsten Schwimmzeit des Starterfeldes durch Michelle Schramm konnte sich das Altenburger Team den 2. Platz in dieser Teildisziplin sichern und auf dem 4. Gesamtrang liegend das Dinghy-Rudern in Angriff nehmen. Auf einem ruhigen Seitenarm der Elbe sollte sich dann entscheiden, ob die jungen Altenburgerinnen den knappen Punkterückstand auf den Bronzerang wettmachen konnten. Im sogenannten Minutenstartverfahren hatten alle Mannschaften die Regattastrecke zu bewältigen, was es für die Mädchen schwierig machte, ihr Tempo mit der Konkurrenz zu vergleichen. Trotz dieses Umstandes zeigte die Mädchenmannschaft des SCAL eine couragierte Leistung und kämpfe auf den letzten Metern verbissen ge-gen die verrinnenden Sekunden. Am Ende reichte dies leider nicht für die Sensation eines Podestplatzes. Mit dem 4. Platz im Rudern blieb es für die Mädchen endgültig auch beim 4. Platz in der Gesamtwertung.

Die Mannschaft der Altersklasse Jungen (AK U12) musste sich indes mit einem besonders leistungsstarken Teilnehmerfeld auseinandersetzten, weshalb hohe Erwartungen bezüglich der Platzierungen im Vorfeld nicht angebracht erschienen. Das neu zusammengestellte Team ließ in allen Teildisziplinen jene Fortschritte erkennen, die zuvor im Training systematisch erarbeitet wurden. Diese reichten jedoch nicht aus, um in der Gesamtwertung über den 13. Platz hinaus zu gelangen.

Neben den Mannschaftswertungen wurde in Riesa eine Einzelkonkurrenz, ohne die Ruderdisziplinen, laut Meisterschaftsordnung gewertet. Lisa Breßgott (AK U21) gelang es hierbei ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 712,35 Punkten sowie einem neuen Deutschen Rekord im Wurfleine-Werfen bei einer Weite von 34,27 Metern, sicherte sie sich und dem SCAL erneut einen Deutschen Meistertitel. Ähnliches gelang Michelle Schramm, da sie wie im Vorjahr in der Altersklasse Mädchen (AK U12) den Bronzerang der Einzelkonkurrenz erringen konnte. Das gute Abschneiden im Einzel komplettierten für dem SCAL Nils Kaiser mit einem 5. Platz (AK U15), sowie Tobias Wilhelm mit einem 6. Rang (AK U21).

Das Fazit zum Saisonhöhepunkt der Seesportmehrkämpfer fällt somit gemischt aus. In den Mannschaftskonkurrenzen besteht trotz intensiver Vorbereitungen weiterer Entwicklungsbedarf, wohingegen in den Einzelkonkurrenzen die Altenburger zur bundesdeutschen Spitze zählen.

Die genauen Ergebnisse und Platzierungen aller Starter des SCAL können hier abgerufen werden.

 

Philip Storck mit Spitzenresultat bei Krabatpokal
 

Zum 17. Mal kämpften die Seesportler aus dem Bundesgebiet in Knappenrode um den Krabatpokal, für welchen der sorbische Sagenheld Krabat Pate steht. Auch ein Delegation des Seesportclubs Altenburger Land machte sich am 16. April auf, um in der ehemaligen Bergbauregion im äußersten Norden Sachsens, nahe des Knappensees, in den Teildisziplinen seemännisches Knoten, Schwimmen, Wurfleinewerfen und Crosslauf möglichst viele Punkte im Seesportmehrkampf zu erzielen. Bei frühlingshaften Bedingungen zeigte Philip Storck die beste Leistung der Altenburger Athleten und belegte in der AK U21 mit 617,30 Punkten und einer neuen persönlichen Bestzeit im Knoten einen ausgezeichneten dritten Platz. Lisa Breßgott vergab sich durch ungewohnt schwache Wurfleistungen einen Platz auf dem Treppchen und belegte final Platz 5. Die kompletten Platzierungen aller Sportler des SCAL können hier eingesehen werden.

 

Erfolge für den SCAL bei Deutschen Einzelmeisterschaften im Seesportmehrkampf

Grimma. Am 26. und 27. März 2011 traten die Athleten des Seesportclub Altenburger Land (SCAL) zum ersten großen Saisonhöhepunkt bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im Seesportmehrkampf an und konnten Deutsche Meistertitel und Podestplätze bejubeln. Nachdem der Saisonauftakt beim Team Cup in Wintersdorf zwei Wochen zuvor mit Siegen im Einzel von Lisa Breßgott in der AK U21 sowie mit zweiten Plätzen von Michelle Schram (AK U12) und Tobias Wilhelm (AK U21) für den SCAL sehr erfolgreich verlief, galt es bei noch größerer Konkurrenz aus den bundesdeutschen Seesporthochburgen an die guten Vorleistungen anzuknüpfen.
 
Trotz einer nicht optimalen Saisonvorbereitung, insbesondere in der Teildisziplin Schwimmen, zeigten sich die Altenburger Starter in den technischen Kerndisziplinen des Seesportmehrkampfes, dem Knotenbinden auf Zeit und dem Wufleinewerfen, im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert. In der zweiten Ausdauerdisziplin, Geländelauf, lieferten die Vertreter des SCAL gewohnt souveräne Leistungen ab, trotz des unrhythmischen und welligen Streckenprofils an den Hängen der Mulde. Den schwierigen Disziplinen-Mix meisterte Michelle Schramm für den SCAL in der Altersklasse U12 hervorragend und sicherte sich mit 576,0 Punkten den Bronzerang in der Gesamteinzelwertung.
 
Mit einem Rückstand von nur 26 Punkten verfehlte Nils Kaiser in seiner ersten Saison in der AK U15 einen Podestplatz denkbar knapp. Nach Trainingsrückstand aufgrund einer Blindarm-OP stellte er mit einem 4. Platz dennoch sein großes Potential unter Beweis. Weitere zufriedenstellende Mehrkampfergebnisse erzielten für den SCAL Katja Schöne (16. Platz AK U12), Niklas Heilmann (11. Platz AK U12) und Tobias Wilhelm (9. Platz AK U21).
 
Die Gesetze einer Mehrkampfsportart bekam dagegen Lisa Breßgott (AK U21) sehr hart zu spüren, als sie aufgrund eines Knotenfehlers noch vom ersten auf den achten Platz in der Mehrkampfwertung zurückfiel.
 
Am zweiten Wettkampftag, für welchen sich die besten Acht Teilnehmer in den seemännischen Mehrkampfdisziplinen Knotenbinden und Wurfleinewerfen qualifizierten, konnte Lisa Breßgott jedoch ihren Patzer vom Vortag vergessen machen. Mit einer Weite von 26,85 Metern sicherte sie sich den Deutschen Meistertitel im Wurfleinewerden in ihrer Altersklasse. Lisa Breßgott knüpfte damit nahtlos an ihre Dominanz des Vorjahres an, der sich im Gewinn der Verbandsrangliste 2010 des Deutschen Seesportverbandes eindrucksvoll zeigte. Insgesamt können die Altenburger Seesportler ein positives Resümee vom Meisterschaftswochenende ziehen, wenngleich besonders die Leistungen im Schwimmen im weiteren Saisonverlauf gesteigert werden müssen.
 


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