Seesportler aus dem Altenburger Land bewiesen seglerisches Können mit dem Kutter

Schwerin. Am vergangenen Samstag fand nunmehr bereits zum 19. Mal die große Schweriner Marathonregatta im Kuttersegeln statt. Wie fast in jedem Jahr, war auch in diesem Jahr eine Delegation von Seesportlern aus dem hiesigen Landkreis auf dem Schweriner See vertreten, um ihr seglerisches Können unter den „Profis“ aus dem Norden unter Beweis zu stellen.

Bei herrlichem Sonnenschein und 3-4 Windstärken nahm die Crew, bestehend aus Seglern des Seesportclubs Altenburger Land e.V. und des Aqua Fun Wintersdorf e.V., den in diesem Jahr abermals verlängerten Regattakurs in Angriff. Die in vielen gemeinsamen Übungseinheiten auf dem Haselbacher See einstudierten Handgriffe, Kommandos und Manöver mussten auf Anhieb sitzen, um nicht bereits nach dem Start in Sichtweite des Schweriner Schlosses mit einem Rückstand zur Spitze hinterhersegeln zu müssen. Dank der langjährigen Routine aller Besatzungsmitglieder gelang ein solider Start, mit welchem sich die Segler aus dem Altenburger Land im Bereich der meisten Lokalmatadoren platzierten.

Bis zur nächsten Wendemarke mussten nun ordentlich Meter gemacht werden, was trotz munterem Wind, von der Crew immer wieder permanente Konzentration und Einsatz abverlangte damit der Kutter mit maximaler Geschwindigkeit lief. Nach der ersten Wendemarke galt es nun, mit überwiegend achterlichen Wind zu segeln und mit dem aufgezogenen Spinnaker, die größtmögliche Segelfläche zu Nutzen.

Hierbei zeigte sich nun, da auf diesen Kursabschnitt den Seglern etwas weniger Können und Routine abverlangt wurde, welchen Vorteil Profiequipment einbringt. Ohne nennenswerte Fehler verloren deshalb die Altenburger und Wintersdorfer einige Positionen und mussten nun während des zweiten Umlaufs versuchen, das Ruder im wahrsten Sinne nochmals rumzureißen.

Da wieder hauptsächlich gegen den Wind gesegelt wurde und großes seglerisches Geschick gefragt war, konnten die Seesportler aus dem Landkreis ihre Position festigen und den Abstand zur Spitzengruppe wieder etwas verringern. Auf dem letzten Abschnitt Richtung Ziel blies indes wieder ein starker Wind über das Heck des Kutters, sodass ein letztes Mal der große Spinnaker gesetzt wurde. Trotz einer taktischen Meisterleistung konnten die Segler vom Seesportclub Altenburger Land und vom Aqua Fun Winterdorf nicht verhindern, dass sie noch von einigen anderen Kuttern mit besserem Material, auf den letzten Metern abgefangen wurden.

Nachdem die Kutterbesatzung aus dem Altenburger Land am späten Nachmittag in den Schweriner Yachthafen einlief, konnten sich alle Crewmitglieder letztendlich über einen sehr respektablen 17. Platz freuen.

Für den Landkreis segelten: Mathias Heller, Wolfgang Pierwitz, Thomas Imbrock, Franko Sojka, Jörg Thümmler (alle SCAL) sowie Falko und Gero Sojka (beide Aqua Fun).

 

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